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9. Darmstädter Tage der Fotografie / Projektion – Fotografische Behauptungen

9. Darmstädter Tage der Fotografie / Projektion – Fotografische Behauptungen

Die nun neunten Darmstädter Tage der Fotografie widmeten sich der Thematik  „Projektion – Fotografische Behauptungen“.

Über  40 Fotografen präsentieren ihre Arbeiten. Arbeiten welche sich unteranderem mit dem  Wahrheitsanspruch des Mediums Fotografie auseinandersetzten und im Fokus standen die neuen technischen Möglichkeiten im digitalen Zeitalter und der Begriff des Fotografischen. Das Spektrum der Serien reichte vom Ausloten der Grenzen dessen, was als fotografisches Bild wahrgenommen wird. Die Fotografie hat die Macht und die Freiheit durch die imaginären Räume des schönen, die Möglichkeit ethischer Dimensionen, Fantasien, Entwürfe und Gestaltungen in einem Bild zu vereinen. Das Medium Fotografie dient als künstlerisches Ausdrucksmittel, aufzuklären, sozialkritische Sichtweisen zu zeigen oder auch andere Wirkungen hervorzurufen. Zur künstlerische Fotografie gehört die Stilrichtungen Dokumentar-, Reportage-, Porträt-, Industrie-, Architektur-, Werbe-, Mode-, Akt-, Natur- und Landschafts-, Genre- und Experimentelle Fotografie.

Die Ausstellungen finden an mehreren  Orten in Darmstadt, von der Kunsthalle, im Designhaus, der Centralstation, im Museum Künstlerkolonie, im Haus Olbrich und in der Kunsthalle Darmstadt.

Mit dabei sind u.a. Viktoria Binschtok  – World of Details, Georg Brückmann  – Das Abbild und sein ideeller Gegenstand, Marina Gadonneix  – Landscapes, Gosbert Gottmann  – Spectators, Wang Ningde  – Form of Light, Marja Pirilä – Interior/Exterior, Thomas Ruff  – r.phg.01, Jörg Sasse  – Speicher III, Stefanie Seufert  – Falter; Tower, Dominique Teufen – Blitzlicht Skulpturen, Phillip Toledano  – Maybe und  Xu Yong  – Negatives.

Beim international besetzten Symposium der Darmstädter Tage der Fotografie 2016 präsentierten am Samstag den 23. April Künstler und Experten ihre Position zum Festivalthema „Projektion – Fotografische Behauptungen“. Die drei für den Merck-Preis nominierten Fotografen präsentieren ihre Positionen auch dieses Jahr wieder im Museum Künstlerkolonie. Arbeiten der anderen Künstler des Darmstädter Tags des Fotografie-Rahmenprogramms zeigen wir in 8 Kunst und Kulturinstitutionen  verteilt über die ganze Stadt. Künstler im Museum Künstlerkolonie Discipula  – Just Like Arcadia, Alexander Gehring  – Messages from the Darkroom Stephanie Gudra  – Mond, Scan und weitere Arbeiten , Anna Homburg  – Virtuelle Realität – Konsequenzen des Fliegens und Michel Le Belhomme  – The Two Labyrinths.

Im Haus Olbrich sind die Künstler Walter Oczlon  – Flusswasser, Putput  – Photography On, Claudia Rohrauer  – „Fluganalyse“ und „The Thing“ und Julia Tervoort  mit Licht Papier Kompositionen. Andere Künstler sind an Orten wie die Centralstation, so Ulla Deventer  – I’ve Never Been Big Sick, Timo Klos  – The Dead Living, Holger Krischke – me|you, Claire Laude – X is to Y as Y is to Z, Simon Menner  – Camouflage, Valerie Schmidt  – Attitudes Passionelles und Franziska von den Driesch  – Pathos und Idylle.

Über den Autor

Uwe Marcus Magnus Rykov

Redakteur P!-Magazine
Geschäftsführer PAgentur Paris / Agence de presse
Management / Marketing / Projektmanagement / Interviews / Project / Planning Pressearbeit / Moderator

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