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„A Night Like This“ taucht die Columbiahalle in einen Sternenhimmel

Foto: Dirk Schiemann
verfasst von Jean Bork
Foto: Dirk Schiemann

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Unter der Baskenmütze schwingen kleine Locken im Takt Ihrer Musik. Mit hochtaillierter Stoffhose und einem silbrigen Paillettenoberteil, welches im Scheinwerferlicht schimmert, eröffnet Caro Emerald ihr Konzert in der ausverkauften Columbiahalle. Bei den ersten Klängen sucht man sie vergebens auf der Bühne, denn dort stehen vorerst nur ihre sechs Musiker und man hört ihre Stimme. Caro Emerald singt ihren ersten Song „The Other Woman“ oben auf einem Balkon, angestrahlt von einem Scheinwerfer. Auf die Idee muss man erstmal kommen. Bald kam sie dann auf die Bühne, die eher schlicht gehalten wurde. Die Zuschauer in der vollbestuhlte Halle swingten im Sitzen eifrig mit und bedankten sich bei der niederländischen Sängerin nach jedem Song mit viel Applaus. Viele haben sich ganz besonders gefreut, dass das Konzert endlich zustande kam, da es im letzen Jahr aus logistischen Gründen ausfallen musste. Aber nun war es soweit und die „The Absolutely Me Tour“ wurde mit ihren Worten „Ich freue mich so sehr, dass ich heute Abend hier sein kann!“ eröffnet.

Foto: Dirk Schiemann

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Was uns sofort auffällt ist, dass sie eine kräftige schöne Live-Stimme hat mit der sie ihre Neo-Swing Musik den besonderen Drive verleiht und somit eine mitreissende Musik kreiert hat.

Mit „Back It Up“ erschien 2009 die erste Single. Diesen Titel sang sie als dritten Song an diesem Abend. „Deleted Scenes From The Cutting Room Floor“ war 2010 das Debütalbum. Danach folgte 2013 „The Shocking Miss Emerald“. Natürlich hörten wir Stücke aus beiden Alben. Diese waren dem Publikum ohnehin nicht unbekannt, denn diese konnten sich kaum auf den Sitzen halten. Zwei Damen sprangen wenig später auf und tanzten durch den Gang. Sie wurden jedoch von der Security gebeten sich wieder zu setzen, da Sitzkonzert. Eigentlich schade, bei dieser Musik. Einige Zuschauer hielt es dennoch nicht auf den Stühlen. Sie sammelten sich entweder an der Brezel-Bar oder an den Seiten der Bühne und swingten ordentlich mit. Selbst die Musiker auf der Bühne tanzten. Sie sorgten mit kleinen Tanzeinlagen für ein jubelndes Publikum. Irgendwann trennte sich Caro auch von ihren schwarzen Lack-Highheels und tanzte eifrig mit. Das Konzert war sehr abwechslungsreich. Zweitweise dachte man kurz die ersten Klänge von James Bond zu hören. Ein wenig Shirley Bassey schwang auch mit, und wenn der Trompeter spielte, hatte man das Gefühl in einem Tarantino oder Robert Rodriguez Film zu sein. Insgesamt harmonierte die Band fantastisch zusammen. Später erfuhren wir, dass der tanzende Gitarrist seit 7,5 Jahren an ihrer Seite steht. Kurz vor Ende forderte Caro das Publikum zum Tanzen auf und jeder sprang fast wie befreit von den Sitzen. 90 Minuten lang sorgte sie für Hochstimmung. Den Klassiker „A Night Like This“ gabs am Ende noch als Zugabe und die ganze Columbiahalle leuchtete, wie unter einem Sternenhimmel.

Später traf man Caro Emerald höchstpersönlich am Merchandise-Stand. Sie gab fleissig Autogramme auf Poster, Platten und was ihre Fans sonst noch so fanden. Sie ist halt einfach ein Star zum Anfassen.

Wer sich das grandiose Konzert nicht entgehen lassen will, dem empfehlen wir noch schnell Karten zu kaufen. Denn jetzt spielt sie in Hamburg und Essen… „A Night like this“ mit einer tollen Sängerin. Hier gibt es noch Tickets: Caro Emerald Tickets

Wir wünschen Euch viel Spaß!

Dirk S. & Jean B.

Caro Emerald – Hamburg
Mo, 07.11.16, 20:00 Uhr
CCH – Congress Center Hamburg Saal 2
Am Dammtor / Marseiller Straße,
20355 HAMBURG
Caro Emerald – ESSEN
Di, 08.11.16, 20:00 Uhr
Lichtburg Essen
Kettwiger Straße 36, 45127 ESSEN
Foto: Dirk Schiemann

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Über den Autor

Jean Bork

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