ART

Alexandre Bour / IM RAUM Gallery Berlin

Alexandre Bour, geboren 1975, ist ein französischer bildender Künstler.

Eine Inszenierung der Zeit und der Bewegung durch die Materialisierung der geformten Körper. Es sind einzigartige Stücke, die Körper werden von den zurückgewonnenen Kupferdrähten gebildet und manchmal Säuren unterworfen, um Patins und spezifischen Glanz zu erhalten.

Der Künstler verwendet hierzu zwei Techniken für die Gestaltung der Körper. Die erste besteht darin, Kupferdrähte miteinander zu verknüpfen, indem präzise die Abfolge verschiedener Schichten verbunden wird. Diese Anordnung ergibt ein endgültiges Aussehen, das in der Nähe des Netzes oder des Gewebes liegt.

Die zweite ist die Verwendung von Clustern, von verwobenen Fäden. Der nächste Teil besteht darin, die Körper auf geformten, polierten und glänzenden Betonbasen zu fixieren. Einige Basen werden mit Sulfaten oxidiert oder in der Masse mit Pigmenten getönt oder sogar mit Acryl gemalt. Die neuen technischen Neuerungen in Beton machen es jetzt möglich, Gegenstände mit viel mehr Feinheit herzustellen. Für die meisten seiner Skulpturen, besteht darin sie in Szene zu setze.

Diese Skulpturen sind eigentlich, kleine aktive, dynamische und interaktive Objekte. Sie sind anpassungsfähig, ändern sich, wenn sie sich bewegen. Sie werden verwendet, bewegt, geordnet, nach ihren Installationen interpretiert. Diese Figuren sind anekdotisch, sie sind wie Mikroerzählungen, die darauf warten, ihren figurativen Charakter in Angriff zu nehmen.

Dabei handelt es sich um zweideutige und Ambiente Objekte, die verfügbar und projektier bar sind. Sie sind kleine Gegenstände mit wechselnden Formen, prekär oder angespannt, vibrierend oder elektrisiert im Laufe des Denkens. Der Kupferdraht ist der kontinuierliche Faden der organischen Einheit, es sind Knoten, Spannungen und muskulöse Torsionen, Kontraktionen und Blutgefäße, die den Körper von innen zu arbeiten lassen. Es initiiert instabile Gleichgewichte, stabilisierte Ungleichgewichte, Transparenzen und Trübungen. Der Faden ist auch der Faden der Erzählung. Es vervielfacht die Verbindungen zu unserer Umwelt: Verwurzelung im Boden, Öffnung zum Himmel, Erfassung von externen Energien, Kanalisierung fließt, dass die Körper überqueren. Die Figuren sind Schnittstellen, die durch die Kreuzung dieser Spannungs- oder Bruchlinien gebildet werden.

Die dynamische Leichtigkeit der Figuren steht im Kontrast zum festen und beständigen Beton, der sie trägt. Diese möglichen Darstellungen eines städtischen Universums, das zwischen Podest und Sprungbrett, zwischen Gefangenschaft und Emanzipation steht. Diese Gegenstände sollen ans Licht gebracht werden. Gegossen, bilden sie ein untrennbares Ganzes. und stellt eine Art Reduktion des skulpturalen Gegenstandes dar und bildet schnell skizzierte Skizzen an der Wand, in denen Stützen, Formen und Materialien die zur  symbolischen Gestaltung der Skulptur verschmelzen. Ihre Hervorhebung ist ihre Erzählung.

Heute Abend ist auf der Vernissage Im Raum 8 in der Heinrich Roller Straße die Werke des Künstlers zu betrachten.

Über den Autor

Uwe Marcus Magnus Rykov

Redakteur P!-Magazine
Geschäftsführer PAgentur Paris / Agence de presse
Management / Marketing / Projektmanagement / Interviews / Project / Planning Pressearbeit / Moderator

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