P-Magazine – Public Magazine

Alice Francis „Too Damn Hot“

Nach ihrer erfolgreichen ersten Single Auskopplung Dear Love, bekommen wir eine Woche vor Album Release einen weiteren Vorgeschmack auf das neue Alice Francis Album „Electric Shock“.  Die Single „Too Damn Hot“ ist explosiv, tanzbar und frech. Als swingig-poppige Up-tempo Nummer mit funkigen Anleihen und einer Action-geladenen Hook ist sie eine modernen Swinghymne für alle versierten Swingtänzer. Der dazu gehörige Remix von DJ Phos Toni ist eine Symbiose aus Leidenschaft und Ektase und mindestens ebenso hot!

Während ihrer fast dreijährigen Welt-Tournee, die dem Trio Auftritte in u.a. Kanada, Russland und Israel bescherten und auf der sie neben anderen gemeinsam mit Alicia Keys, Erykah Badu und Public Enemy auftraten, haben Sängerin Miss Francis, Produzent Goldielocks und One-Man Choir Chul-Min Yoo in Hotelzimmern, eleganten Frequent-Flyer-Lounges, oder auch mal abgeschnitten vom Rest der Welt in einer einsamen Berghütte an ihrem neuen Langspieler getüftelt. Nach drei weiteren Monaten detail-verliebter Studio-Feinarbeit, mitunter im legendären Sterling Sound Master-Studio in New York, die für gewöhnlich Adele, Rihanna und Co. mastern, ist „Electric Shock“ jetzt fertig. Das Album erscheint am 28. April.

Elektrisch ist daran vor allem, dass der band-eigene Produzent Goldielocks seine  Klangquellenforschung noch weiter vertieft hat: War dem Multi-Instrumentalisten schon auf dem Vorgänger „St James Ballroom“ kein Weg zu weit, um die für den Alice Francis Sound mittlerweile charakteristische Mischung aus entlegenen mechanischen und zeitgeistig-digitalen Klangquellen so z(s)wingend wie nur irgend möglich zu gestalten, geht er auf „Electric Shock“ noch einen Schritt weiter: Das Scratch-Grammophon steht dort gleichberechtigt in einer Reihe mit Ableton Live, Tablet-Apps, komplexen Vocal-Arrangements und alten Radio-Verstärkern. Die Ausweitung der Klangzone geht allerdings weit über die verwendete Technik hinaus. Von ihren Reisen haben die global agierenden Musik-Diplomaten jede Menge exotischer bzw. ungewöhnlicher Instrumente mitgebracht. So zum Beispiel Instrumente und Rascheln aus Afrika sowie Klangschalen und –pfannen aus Indonesien. Auch diese hatten zur Folge, dass sich die Bandbreite der musikalischen Einflüsse verändert: Wie selbstverständlich finden sich auf „Electric Shock“ Spuren-Elemente von Blues, Swing, Pop, House, Ragga und sogar Klassik. Selbst den für das Mastering von „Electric Shock“ engagierten Ton-Ingenieuren des legendären Sterling-Sound-Studios in New York (ansonsten zuständig für die Werke von u.a. Lady Gaga, Beyoncé und Norah Jones), dürften angesichts dieser Vielfalt nicht schlecht gestaunt haben.

Allein für die ersten vier Songs des neuen Albums („Too Damn Hot“, „Getting Cross“,  „Beatptized“ und „Beautiful Pain“) bräuchten alle, die nicht Alice Francis sind, vier Frontfrauen. Während das sofortig ins Tanzbein gehende „Too Damn Hot“ die Diseuse als nicht nur stimmlich fähigen und selbstbewussten Vamp präsentiert – einschließlich entsprechender gesangstechnischen Referenzen an die Roaring Twenties – geriert sich die hochgewachsene Schönheit auf dem post-modernen „Getting Cross“-Beat als die wohltuende Melange aus Kelis und Missy Elliott. Als wenn das alles irgendwie noch nichts gewesen wäre, setzt Miss Francis mit „Beatptized“ auch was ihren Gesangs-Einsatz angeht, einen ersten Höhepunkt. Und gründet ganz nebenbei ein neues Genre: Blues & Response. Nur, um unmittelbar im Anschluss unter Beweis zu stellen, dass sie auch die ganz leisen Töne beherrscht: Auf der Fender-Meets-Bläsersatz-Ballade „Beautiful Pain“ verschwimmen die Grenzen zwischen Kopf- und Bruststimmen-Gesäusel, gehen gehauchte Glissandi mit Edith Piaf-Vibratos Hand in Hand. Selbst für fixe Ausflüge in die Welt des Scat findet die Frontfrau mit den tansanisch-rumänischen Wurzeln Gelegenheit.

ALBUMINFO: Alice Francis „Electric Shock

Electric Shock ist explosiv, Action-geladen, frech und musikalisch. Nach einer vorangegangenen erfolgreichen Single und einer noch folgenden, erscheint am 28. April das zweite Alice Francis Album mit dem Titel Electric Shock.

BEIDE VIDEOS

Alice Francis – TOO DAMN HOT (official video): https://youtu.be/Nao_S9cmE3E 

Alice Francis – Dear Love (official Video): https://youtu.be/zBNz_oiJ8zc

ALICE FRANCIS » ELECTRIC SHOCK «

Album-Release: 28.04.2017

Format: CD, Vinyl, Online

Label: TÄEM TÄEM recordings 

Vertrieb: Soulfood




EUROPA-TOUR mit neun Deutschland-Gigs (Four Artists)

27.04.     MALMÖ Victoriateatern Malmö

28.04.     STOCKHOLM Fasching

29.04.     TALLIN Jazzkaar

30.04.     HELSINKI Savoy-teatteri

01.05.     ST. PETERSBURG Cosmonavt

12.05.     STUTTGART BIX Jazzclub

13.05.     LEIPZIG Täubchenthal

14.05.     BERLIN Auster Club

19.05.     BAMBERG Live-Club, Bamberg

20.05.     HAMBURG Docks Prinzenbar Konzerte

21.05.     FRANKFURT Zoom Club

26.05.     MÜNCHEN Ampere

27.05.     KÖLN Stadtgarten

28.05.     DORTMUND FZW

03.-05.06.     NÄMFORSEN Urkultfestival

30.06.     LUZERN LUZERNERSCHIFF

error: Content is protected !!