„Berlin in einem Zug“ mit Lars Redlich und Tino Andrea Honegger

 

Was sind für Sie die bestimmten Merkmale eine Jazzclubs? Sicherlich ein wenig Zigarettenrauch hier,  Männerüberschuss da und vorzugsweise Bier und Longdrinks auf den Tischen. Normalerweise ist das sicherlich auch so  im Schlot, jedoch nicht jeden letzten Mittwoch im Monat. Denn an diesem Tag liegt der Frauendurchschnitt hier am Höchsten. Zartes Parfum liegt in der Luft. An Getränken wird eher Weisswein oder Prosecco bestellt. Sie fragen sich warum das so ist? Ganz einfach, die beiden Herren Lars Redlich und Tino Andrea Honegger besitzen einfach die Gabe das weibliche Publikum anzuziehen wie kein anderes Duo. Die Beiden sehen nicht nur gut aus, sondern haben auch weitaus mehr als eine Prise Humor und eine große sympathische Klappe, weswegen auch viele Männer zu Ihren Fans zählen. Über 200 Gäste empfängt das Schlot an diesem Abend. Der Laden ist bis auf den letzten Platz besetzt. Von draussen hört man das Publikum schon laut lachen und applaudieren. Kein Wunder, nach nur vier Vorstellungen hatte die monatliche Show bereits einen großen Kreis fester Fans . Das Programm ist eine Mischung aus Varieté und Talkshow. Selbst Glücksradfee und Dschungelkönigin Maren Gilzer zählte schon zu ihren Gästen. Jedoch wechseln die Gäste immer wieder, weswegen jede Show eine Premiere ist. Egal ob Akrobaten, Zauberer, Sänger oder andere tolle Künstler „Berlin in einem Zug“ ist wirklich die abgefahrenste Show Berlins.

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Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen und habe die beiden Jungs zu einem Interview nach der Show gebeten.

Interview mit Lars Redlich

Foto: Ricarda Spiegel

Foto: Ricarda Spiegel

Jean Bork: Lars,wie kam es bei Dir zu dem Wunsch, auf der Bühne zu stehen?
Lars Redlich:Ich wollte eigentlich Lehrer werden, was ja auch eine gute „Performance“ vor der Klasse beinhaltet hätte, damit Dir die Kids heute überhaupt zuhören. Dann habe ich während meines Studiums gemerkt, dass mir Singen und Spielen noch mehr Spaß macht als „Beibringen“ und ich habe die Aufnahmeprüfung an der UdK gemacht.
Jean Bork: Gab es einen Auftritt in deiner bisherigen Karriere, der ganz besonders für dich war?
Lars Redlich: Vorsingen an Weihnachten 1986, Karaoke-Party auf der Klassenfahrt nach England 1998 und natürlich das „Happy Birthday“ für meine Muddi jedes Jahr.Es gab wirklich viele besondere Auftritte, z.B. letztes Jahr mit dem Deutschen Symphonie Orchester in der Waldbühne vor 16.000 Leuten. Da hatte ich ganz schön Pipi in der Hose.
Jean Bork: Du hast ein erfolgreiches Soloprogramm „Lars but not least!“. Dann bist du ebenfalls in „Evita“ und der „The Rocky Horror Show“ zu sehen und „Disney in Concert“ machst du auch noch..ach ja und „Classic open Air“ am Gendarmenmarkt und und und… Das ist alles sehr vielseitig. Gibt es einen besonderen „Liebling“?Lars Redlich: Ich finde die Abwechslung zwischen Rollen spielen (Schauspiel, Musicals) und „man-selber-sein“ (Moderationen, eigene Show) spannend und habe da keinen wirklichen Favoriten.
Jean Bork
: Was fasziniert dich z.B. in der Rocky Horror Show an der Figur Frank’n’Furter?
Lars Redlich: Man darf extrem extrovertiert sein (im Gegensatz zu den „perfekter – Schwiegersohn – Rollen“), sämtliche Regeln brechen, die Leute verführen und hat obendrein noch wundervolle RocknRoll-Songs zu singen. Echt ne Traumrolle!

Jean Bork: Kommen wir zurück zu deinem Soloprogramm. Wie entstand die Idee „Lars but not least!“?
Lars Redlich: Eigene Songs und Texte zu schreiben und zu performen ist eine schöne und persönliche Art, seine Gedanken und etwas von „sich selber“ anderen Menschen nahezubringen. Ich habe vor gut zwei Jahren damit aus Spaß angefangen.

Jean Bork: 
Und die Late-Night-Show „Berlin in einem Zug“?
Lars Redlich:…ist eigentlich eine Weiterentwicklung meiner Diplom-Show. Beim Musical muss man nach vier Jahren Studium eine 45-minütige One-Man-Show präsentieren, die ich damals in einer fiktiven U-Bahn gespielt habe. Daraus entwickelte ich zusammen mit meinem Kumpel Tino Andrea Honegger dies „Berlin in einem Zug“
Jean Bork: Wie wählst du deine Gäste aus?
Lars Redlich: Wir wollen „BIEZ“ immer sehr abwechslungsreich machen, somit sollten die drei Gäste aus unterschiedlichen Bereichen kommen: Ideal ist jemand aus der hochkulturellen Sparte (Opernsänger(in), Dirigent, Instrumentalist, Autor), jemand aus dem Comedybereich (Standup, Kabarett oder Poetry-Slam) und eine Sängerin / einen Sänger.
Wir fragen Künstler / Agenturen direkt an, wobei wir mittlerweile auch viele Bewerbungen bekommen.
Jean Bork: Warum sollte man die Show „BIEZ“ besuchen?
Lars Redlich: Ich glaube, dass es so eine Art des Entertainments in Berlin zur Zeit nicht gibt – gerade mit solchen hochkarätigen Künstler in so einem familiären Rahmen.
Jean Bork: Werden wir jetzt etwas privater…
Lars Redlich: Unbedingt 🙂
Jean Bork: Du bist 1981 in Berlin geboren…Was liebst du an deiner Heimatstadt?
Lars Redlich: Die U-Bahn nicht! 🙂 Aber – vor allem im Sommer – die Stimmung in den einzelnen Kiezen; die Gegensätze ( z.B. das Streben nach einem Weltstadt-Ruf und gleichzeitigem Kleinbürgertum und um Jahre verspätete Großbauprojekte)…
Jean Bork: Was macht Lars Redlich, wenn er mal nicht auf der Bühne steht? Hast du überhaupt Freizeit?
Lars Redlich: Ich bin glücklich sagen zu können, dass mein Beruf auch mein größtes Hobby ist. Ansonsten mach ich liebend gerne Sport, treffe Freunde und liebe Essen!
So Lars, kurz und knapp folgende Fragen:
Facebook oder Instagram?
Facebook
Kaffee oder Tee?
Kaffee
Steak oder Sushi?
Beides
Als Kind habe ich im TV am liebsten geguckt:
Knight Rider
Ich liebe:
Eiscreme – am besten von italienischen Eisdielen!
Ich hasse:
Stress jeglicher Art
Das will ich unbedingt mal machen:
Parasailing
Jean Bork: Und nun zum Abschluss…auf welcher Seite kann man deine nächsten Termine verfolgen?
Lars Redlich: Offiziell auf Larsredlich.de oder für professionelle Stalker bei Facebook auf meiner Seite
Interview mit Tino Andrea Honegger
Foto: Ricarda Spiegel

Foto: Ricarda Spiegel

Jean Bork: Alle kennen Dich als „Tino aus der Schweiz“, aber wie ist dein richtiger Name?
Tino Andrea Honegger: TINO ANDREA HONEGGER – Italienischer Name gemischt mit einem Zürcher Adelsgeschlecht 🙂
Jean Bork: Wer von Euch beiden entwickelt die Ideen zu „Berlin in einem Zug“ oder welchen kreativen Part bringst du ein?
Tino Andrea Honegger: Es ist unsere gemeinsame Show und wir bringen beide gleich viele Ideen ein!
Jean Bork: Wie lange kennt ihr beide Euch schon und woher?
 Tino Andrea Honegger: Wir hatten zusammen Grease auf der grossen Deutschland-Tour gespielt, das war vor 5 Jahren! Seither machen wir viele Projekte zusammen!
Jean Bork: Gibt es etwas was dich manchmal an Lars nervt? Und was magst du ganz besonders an ihm? 
Tino Andrea Honegger: Lars hat nicht das beste Zeitmanagement, aber sonst gibt es nichts auszusetzen :)))))
So Tino, kurz und knapp folgende Fragen:
Facebook oder Instagram? 
Beides, wobei INSTRAGRAM interessantere Beiträge hat 🙂
Kaffee oder Tee? 
KAFFEE – am Besten von der Schweizer Jura 🙂
Steak oder Sushi?  
Hauptsache Fleisch 😉
Wenn ich eine Million hätte: 
Dann würde ich einen Kinofilm produzieren.
Als Kind habe ich im TV am liebsten geguckt: 
A-TEAM
Ich liebe: 
BERLIN IN EINEM ZUG 🙂
Ich hasse: 
Lakritze
Das will ich unbedingt mal machen: 
DISNEYLAND
Die Beiden sind wirklich voller Überraschungen! Aktuell ist ihr EM-Song „Holland ist nicht mit dabei“ weit oben in den i-Tunes Charts…Hier das Video dazu
Mehr Infos auf www.BerlinineinemZug.de
Wir vom P!Magazine wünschen den Beiden ganz viel Erfolg.

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