ART

ELMAR DIKS – Bekanntes neu erschlossen

Elmar Diks Foto - Carsten Witte
verfasst von Nancy Schmidt

Elmar Diks, geboren 1959 in Bonn, durchlief eine dreijährige gestalterische Ausbildung zum Tech. Ass. of Art Design am heutigen Berufskolleg Rheinbach und studierte Betriebswirtschaft an der FH Köln. Doch die zeitgenössische Kunst blieb immer seine Leidenschaft! Seit mehreren Jahren widmet er sich intensiv dem Bereich „Digitally Reworked PhotoArt“, dessen Ergebnisse in den letzten Jahren in mehreren Ausstellungen in NRW bereits zu sehen waren. Dabei bewegt er sich im Raum zwischen zeitgenössischer Fotografie und Malerei.

Diks bearbeitet bzw. verfremdet seine Fotografien und durch Scan-Vorgänge digitalisierten Papier-Collagen und Zeichnungen, am Computer. Diese Nachbearbeitung geschieht je nach Motiv und Bildinhalt in stärkeren und schwächeren Abstufungen, wobei er immer auf der Suche nach einer eigenständigen Bildsprache ist. Die Intention seiner gestalterischen Arbeit ist die kurzweilige Überführung des Betrachters in eine Zwischenwelt, die sich irgendwo zwischen digitalem und analogem Raum befindet.
Elmar Diks bedient sich unterschiedlichster Sujets. Porträt– bis hin zur Landschaftsdarstellungen werden digital interpretiert. Auch gibt es rein experimentelle gegenstandslose Auseinandersetzungen. Für Diks ist die digitale Transformation das entscheidende Motiv und eigentliches Bildthema. Die Konzentration liegt auf der digitalen Inszenierung diversester Bildgegenstände.

 

Vita:

2005 bis 2010 regelmäßige Ausstellungstätigkeit im öffentlichen Raum
2011 Einzelausstellung „Digitale Malerei“, 4 Monate in Kona KR Uskirchen
2012 Gemeinschatftsausstellung „Nature likes no Emptiness“, Dirk Kolassa & Elmar Diks, Atelier Gleis 3 Solingen
2013 Einzelausstellung „Retro Piccolo“, Galerie Display Köln
2013 Gruppenausstellung „Große Gefühle“, Galerie / Kunsthaus Rheinlicht Remagen
2014 Gemeinschaftsausstellung “Organ_iks”, Siegbert Altmiks & Elmar Diks, Bentheimer Atelier Bad Bentheim
2014 Gruppenausstellung “Pixelliebe”, Adscheid-Diks-Flaca, Galerie Display Köln
2014 Gruppenausstellung “II. Ehrenfelder Kunstsalon”, Galerie Eyegenart Köln
2015 Einzelausstellung „Landscape“, Galerie Display Köln
2015 Gemeinschaftsausstellung “WeltSichten”, Reinhold Adscheid & Elmar Diks, Galerie Artroom Düsseldorf
2015 Gemeinschaftsausstellung “Umarme das Meer, betrachte den Himmel“, Denise Steger & Elmar Diks, Prova Galerie Linz/Rhein
2016 Gemeinschaftsausstellung „Art Novum“, Elmar Diks – Reinhold Adscheid – Ferdinand Vogel, IHK Köln
2016 Einzelausstellung „Priorits“, Galerie Display Köln
2016 Gruppenausstellung „The View“, Galerie Überlingen – Bodensee

 

Laufende Ausstellung 2017
„Road Movie“, Aaron Vidal / Elmar Diks, 04.03.-29.03.2017, Galerie Display Köln, Vernissage: Sa. 04.03.2017 19:00 Uhr, Finissage: Mi. 29.03.2017, 19:00 Uhr

Vorschau – Ausstellungen 2017
„Dallas Fossils“, Aaron Vidal / Elmar Diks, 26.10.17 bis Jan. 2018, Vernissage: Do. 26.10.17, Universitäts- und Stadtbilbiothek Köln

Asphalt

Mein Interesse für Strukturen und Risse in den verwitterten Asphaltdecken unserer Straßen begann während meiner Jahre als Schüler in der Gestaltungsklasse der Staatlichen Glasfachschule Rheinbach zwischen 1976-1979. Unser damaliger Dozent Prof. Lippert sensibilisierte meinen Blick für die zufällig durch Verwitterung oder Abnutzung entstandenen „Grafiken und Zeichnungen“ dieses Materials.
Die Abnutzungsspuren des aus dem fossilen Brennstoff Öl/Bitumen und Steinen bestehenden Stoffes, erzeugen die Assoziation zu Lenbenslinien irdischer Elemente unserer Natur in mir. Asphalt bedingt im wahrsten Sinne des Wortes die Basis unserer sicheren und beschleunigten Fortbewegung. Und ähnlich der Jahresringe von Bäumen oder den Falten der menschlichen Haut, vermag man so einiges über das „Leben“ unserer Wege und Straßen an diesen Gebrauchsspuren abzulesen.
Die Geschichten, welche uns diese „Street-Life-Tattoos“ erzählen, faszinieren mich seit jeher und ich suchte irgendwann nach der Möglichkeit einer gestalterischen Nutzung derselben in meiner Kunst. Diese fand ich in der digitalen Bildbearbeitung meiner Asphalt-Fotografien, die ich seit vielen Jahren regelmäßig auf zahlreichen Spaziergängen erstellte. Durch die digitale Transformation der Strukturen und der Farbigkeit, entsteht in meinen Augen eine dramaturgische Verstärkung der Geschichten, die uns die Spuren unserer Wege erzählen. Es entstehen Bilder, die an kosmische Satellitenaufnahmen, starke Vergrößerungen unter einem Mikroskop oder zum Teil an Höhlenmalereien erinnern, wie mir die Besucher meiner Ausstellungen bestätigen. Eine Wirkung, die mich fasziniert und in Zukunft weiter an diesem Thema arbeiten lässt.
Elmar Diks (Januar 2015)

 

Weblinks:

www.art-diks.de

www.facebook.com/elmar.diks

www.facebook.com/art.diks

www.youtube.com/watch?v=0bPPq-RdWCM

www.galerie-display.de/?tribe_events=finissage-road-movie

Über den Autor

Nancy Schmidt

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