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FlicFlac – Verurteilung der Berliner zur Höchstrafe

Foto: Dirk Schiemann
verfasst von Jean Bork

Der Atem kommt ins Stocken… das Herz rast… staunen… erschrecken… lachen… das alles kann Dir in einer einzigen Minute passieren, im Circus Flic Flac in Berlin.

Doch was genau ist Flic Flac? Gegründet wurde der ‚Zircus‘ 1989 von den Artisten-Brüdern Benno und Lothar Kastein sowie deren Ehefrauen Scarlett Kaiser-Kastein und Gabi Kastein. Sie haben Flic Flac zu dem gemacht, was es heute ist: eines der größten Zirkusunternehmen Europas, das mit seinen spektakulären Shows regelmäßig neue Maßstäbe setzt und sich ganz bewusst von dem altbekannten Zirkus abgrenzt.

Internationale Anerkennung erhielten die Brüder 1982 für einen gewagten Hochseilakt, mit dem sie beim Internationalen Circus-Festival von Monte-Carlo den Silbernen Clown abräumten.

Für Flic Flac haben sie einen modernen, völlig eigenen Stil kreiert, der vor allem auf außergewöhnliche artistische Nummern setzt. Mit seiner schwarz-gelben Warnfarbe, schrill-rockiger Musik und jeder Menge Licht-, Laser- und Pyrotechnik steht Flic Flac weniger für klassischen Manegen-Zirkus als vielmehr für ein technisch hochversiertes Show- und Bühnenkonzept der Extreme. Vor allem gewagte Motocross-Stunts, Spitzenakrobatik und Slapstick sind feste Bestandteile der Shows, die aus konzeptionellen Gründen auf Sägemehl und Tierdressuren verzichtet. Zum Beispiel gibt es den „Master of Hellfire“ aus Thüringen. Er versetzte Zuschauerin Katrin in einen solchen Lachflash, dass er sich sogar selbst ein wenig davon aus dem Konzept bringen liess. Gleichzeitig hatte er aber gekonnt diese ganze Situation so eingebunden, dass das gesamte Publikum selbst am Lachen war. Man hätte meinen können, dass diese Situation inszeniert worden war, weil sie am Ende so perfekt in diese ganze Darbietung eingebunden war. Dies war aber nicht der Fall. Allein dies bewies einfach die professionelle Kunst des Schaustellers, sich gekonnt in die Situation einzufinden. Hier sind eben ganz klar Profis am Werk.

Foto: Dirk Schiemann

Foto: Dirk Schiemann

Seit dem 05. Oktober 2014 startete Flic Flac auf den Tag genau zum 25-jährigen Jubiläum das neue Flic Flac-Programm „Höchststrafe“.

Wir waren für Euch vor Ort und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus!  Hier gibt es alles… Rock, Feuer, Benzin, Akrobatik, Wasser und obendrauf Adrenalinkicks pur am laufenden Band. Die Zuschauer erwartet bei „Höchststrafe“ eine einzigartige Show auf der Drehbühne und unter der 16 Meter hohen Kuppel voll neuer, tollkühner und irrsinniger Ideen, dargeboten von Weltklasse-Artisten, und Comedy vom Feinsten. Diese neue Darstellungsform und dichte Fülle von schrillen, schnellen und gefühlvollen Darbietungen macht die Show einzigartig und vor allem zu einem tollen Erlebnis.

Eine Live-Band mit Surround Sound und teilweise mobilen Lautsprechern, begleitet mit eigens komponierter und arrangierter Musik das Spektakel. Bei Flic Flic wird es keine Minute langweilig.

p1020820Die unerschrockenen Freestyler von „Air Force“ fliegen auf ihren hochtourigen Motorcross Maschinen in immer neuen Formationen durch die Luft, springen atemberaubende Figuren wie den Tsunami, Cliffhanger oder gar den Backflip. Sie flogen in unmittelbarer Nähe über unsere Köpfe hinweg. Sowas hatten wir vorher noch nie erlebt und es war sensationell!

Im eisernen „Globe of Speed“- dem Markenzeichen von Flic Flac – drehen ebenso tollkühne Biker ihre waghalsigen Manöver – bis zu zehn Fahrer geben gleichzeitig Gas. Weltrekord! Teilweise hielten wir uns die Augen zu, was leider viel zu schade ist für dieses Motorcross-Wunder.

Was die rund 1.400 Zuschauer pro Vorstellung erwartet, fasst Benno Kastein so zusammen: „Wir zementieren unseren Ruf als Show mit den riskantesten Nummern in Deutschland. Wir inszenieren das Risiko.“ Der Wahnsinn hat kein Ende!

Diesen einzigartigen Zirkus dürft ihr nicht verpassen! Bis zum 08. Januar 2017 sind sie noch in Berlin, am Bahnhof Zoo, Hertzallee 41HIER gibt es die Tickets zu kaufen und als kleinen Vorgeschmack ein „gefährliches“ Video.

Wir verurteilen Euch zur „Höchststrafe“ von zwei Stunden großartiger Unterhaltung! Also, ab mit Euch zu FlicFlac!

Dirk S. & Jean B.

Über den Autor

Jean Bork

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