KULTUR

„GOLD. Der Film der Nibelungen“ Die Niebelungenfestspiele 2016

Die Inszenierungen der Nibelungen-Festspiele finden nun das zweite Mal unter der Intendanz von Nico Hofmann auf der imposanten Freiluftbühne vor dem Wormser Dom statt. Der Catwalk für die Stars und Sternchen hatte auch in diesem Jahr fast Oscar-reife Maße: Die Promi-Laufstrecke reichte vom Heylshof-Eingang bis zur Kreuzung Lutherring. Die Wormser Nibelungen-Festspiele holen Jahr für Jahr den historischen Sagenstoff um Siegfried, Hagen und Co. in die Gegenwart. Doch welche Geschichte steckt hinter dem Nibelungenlied?

Inszeniert wird die Komödie „GOLD“ von Regisseur Nuran David Calis, der unter anderem für das ZDF Georg Büchners „Woyzeck“ und Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“ verfilmte.

Auf der imposanten Freiluftbühne vor dem Wormser Dom erzählt der Autor Albert Ostermaier in der Theater-Uraufführung „GOLD. Der Film der Nibelungen“ von einem Dreh vor dem Dom, bei dem der berühmte Königinnenstreit der Nibelungensage nicht nur vor der Kamera zu eskalieren droht, sondern auch hinter den Kulissen. Filmproduzent Konstantin Trauer (Uwe Ochsenknecht) will seinen Lebenstraum erfüllen und den „Film der Nibelungen“ drehen. Liebe, Rache, Gewalt, Tod und Leidenschaft: Das Nibelungenlied wird zum geheimen Drehplan. Und nicht nur im Streit der Königinnen eskaliert das Drama vor dem Dom. „GOLD“ erzählt von einem Filmteam, das sich liebt und hasst, zerfleischt und küsst, während alles rettungslos auf ein Finale zuläuft. Es ist eine Kamerafahrt in die Abgründe der Seele und Ängste, ein schonungsloses Close-Up unserer Gesellschaft.

Über den Autor

Uwe Marcus Magnus Rykov

Redakteur P!-Magazine
Geschäftsführer PAgentur Paris / Agence de presse
Management / Marketing / Projektmanagement / Interviews / Project / Planning Pressearbeit / Moderator

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