LIFESTYLE

Liebe geht durch den Magen

verfasst von Nancy Schmidt

Liebe geht durch den Magen“ , dieses bekannte Sprichwort kennt wohl jeder von uns. 

Liebe geht durch den Magen, stimmt oder nicht ?

Wenn die Schmetterlinge im Bauch tanzen, sich in der Magen dieses wunderbar Kribbeln im Bauch breit macht. Wenn wir uns nur noch von Luft und Liebe ernähren könnten.

Und tatsächlich, unsere Emotionen sind sehr mit der körperlichen Reaktion verbunden. Das lässt sich auch in anderer Hinsicht gut erkennen. Wenn bei Angst etwa das Herz sehr viel schneller schlägt und unsere Muskeln deutlich besser durchblutet werden.

Doch zurück zur Liebe. „Schuld“ daran ist das emotionale Zentrum, das sich in unserem Gehirn befindet. Dieses sendet Signale über unsere Nervenbahnen und lässt den Körper auf eben diese Weise reagieren. Aber keine Sorge, anbei handelt es sich um rein positive Reaktionen! Durch bestimmte Botenstoffe wie etwa Dopamin werden Glücksgefühle ausgeschüttet, zudem wird das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert. Dies ist übrigens auch bei weiteren schönen Dingen der Fall, wie etwa, wenn wir etwas besonders Gutes essen.

Und da haben wir schon eine erste Verbindung, ein leckeres Mahl sorgt nämlich für genau die gleichen glücklichen Gefühle wie es das Verliebtsein tut.

Liebe geht durch den Magen, stimmt das oder nicht?

Aber natürlich wird ein Fünf-Gänge-Menü niemals die emotionale Intensität hervorrufen wie es die Liebe tun kann. Doch woher kommt eigentlich dieses besagte Sprichwort? In dieser Hinsicht lohnt ein Blick in die Vergangenheit. Es ist nicht ganz eindeutig geklärt, wo diese Redensart eigentlich ihren Ursprung hat. Mit Sicherheit stammt sie noch aus der Zeit, in der die klassische Rollenverteilung zwischen Frau und Mann vorhanden war. So war es bekanntlich bis in die 1960er Jahre üblich, dass sich die Frau um den Haushalt (und die Kinder) kümmerte und zu Hause blieb. Der Mann hingegen ging arbeiten, um seine Familie mit Geld zu versorgen. Eine Aufgabe der Frau, IHN mit gutem Essen zu versorgen. Was damals auch als Liebesbeweis ihrerseits galt. Ein Mittel zum Zweck, um seine Liebe zu wecken und möglichst lange zu erhalten. Zum Glück haben sich die Zeiten in dieser Hinsicht längst geändert. Und heute greifen durchaus auch die Herren der Schöpfung zum Kochlöffel, um ihre Liebste auf kulinarische Weise zu beeindrucken. Zumal manch bestimmte Gewürze und Zutaten eine aphrodisierende Wirkung haben. So manch Verliebter setzt diese daher ganz bewusst bei seinen Gerichten ein, um den Partner noch fester an sich zu binden. Und gutes Essen, das macht bekanntlich ja auch glücklich, vor allem, wenn es mit viel Liebe gemacht ist!

Qelle: Planet Wissen

Über den Autor

Nancy Schmidt

P Magazine:
Inhaber I Geschäftsführer I Chefredaktion I Show Producer I Moderatorin I Videoeditor I Fotografie I Marketing I Pressearbeit
Other:
Model I Actress I Fashion Show Producer I Script writer I Moderatorin

error: Content is protected !!