ART

Markus Pawlowski – MAPAWLO Kunst, Design & Photography

Photo: MAPAWLO / Nicki King
verfasst von Nancy Schmidt
MAPAWLO – Kunst, Design & Photography

Schon als Kind wünschte er sich für seine Zukunft nichts sehnlicher, als ein Künstler zu werden. Er liebte Farben, Stifte und Pinsel genauso, wie alle möglichen Materialien, die er in seiner Wohnung, aber auch draußen in der Natur fand. Er bemalte Papier, Pappe, Stoffe und den Rest seiner Umgebung mit seinen Vorstellungen einer bunten Welt.

Kein Karton, keine Holzplatte und kein Material, welches eigentlich für den Müll gedacht war, war vor ihm sicher. Er konnte alles für seine phantasievolle Welt gebrauchen und verbaute alle nur erdenklichen Materialien. Markus fertigte damit Spielsachen, die er sich als Kind nicht kaufen konnte, weil sein Taschengeld für den Reichtum seiner Ideen nicht ausreichte. Ihm war egal, ob das gefährliche Krokodil in dem selbst gebauten Käfig lebendig war, oder er es mittels Bindfäden durch die Wohnung bewegte. Er baute sich alles, was er sich wünschte und genoss den Luxus, Besitzer mehrerer Raubtiere, eines Aquarium, Vogelkäfigen mit wunderschönen Papageien, eine Gitarre und einem Auto in Form einer Seifenkiste zu sein.

Als er etwas älter wurde, inspirierte ihn eine Schreibmaschine genauso, wie die Nähmaschine seiner Mutter. Schnell wurde er Schriftsteller, nähte sich Kleidungsstücke und beschäftigte sich mit der Mechanik von Maschinen. Immer wieder tauchte er in für ihn ganz neue und faszinierende Welten. Sein Tatendrang kannte keine Grenzen und er lebte in seiner bunten und kreativen Welt. Er fuhr mit dem Bus zur Bibliothek und besorgte sich Bauanleitungen, Bücher zum Erlernen von Zeichentechniken und vor allem Bücher von Jean Pütz, dem er an dieser Stelle für seine Inspirationen danke! Markus habe die Schule geschwänzt, sich in einem Wald versteckt, um in Ruhe das Wissen seiner Bücher aufzusaugen.

Er zeigte in seinen Büchern, dass Markus nicht ganz falsch mit seiner Meinung lag, außergewöhnliche Produkte selbst herzustellen.

Er konnte nicht besonders gut Fußballspielen, lernte nur was er wollte. Die Schule interessierte ihn, zum Leid meiner Mutter, nur selten. Seine kreative Begabung blieb unentdeckt und seine unbedingte Weigerung erwachsen zu werden, ließ einige Leute schlussfolgern, dass Markus ein viel zu seltsames und lernfaules Kind sei.

Später stellte er fest, dass alles nur eine Frage der Perspektive ist, denn sein Wissensdurst war grenzenlos. Die Welt stand ihm offen, wie ein leeres Buch, welches noch beschrieben werden konnte. Die Erfahrung, nicht das Normale zu machen, das Gewohnte zu verlassen, sich neuen Herausforderungen auszusetzen, hat ihn sehr geprägt.

Sein lang ersehnter Wunsch ging in Erfüllung, als er als Neunjähriger einen Fotoapparat zum Geburtstag geschenkt bekam. Endlich konnte er die Welt, so wie er sie sehe, fotografisch festhalten. Das Problem war wieder einmal das Verhältnis zu seinem Taschengeld und den damals überdurchschnittlich hohen Kosten für die Filmentwicklung und den Verbrauch von Blitzwürfeln. Markus überlegte sich also sehr genau, ob er den Auslöser betätigen sollte oder nicht.

Kamera, Zeichenblock und Nähmaschine wurden die Begleiter seiner Jugend. Er war der jüngste Teilnehmer in der Volkshochschule und saß regelmäßig neben verwunderten Hausfrauen in Zeichen-, Töpfer-, Goldschmiede-, und Nähkursen!

Später ging er neben allen möglichen abgebrochenen „normalen“ Ausbildungen zur Designerschule. Designstudium und Kunstschule finanzierte er durch Aushilfsjobs und den Verkauf von Bildern seiner Malerei. Sein Hauptziel jedoch war seine eigene Firma, mit der er seine Kunst und seine Fähigkeiten der großen weiten Welt anbieten wollte.

Markus war der Meinung, dass überdurchschnittliche Begabung, Fleiß und eine Menge Kreativität allein zum Ziel des Erfolges führen müssen. Schnell merkte er, dass es auch Niederlagen im Leben geben konnte und er sich mit den betriebswirtschaftlichen Grundlagen einer Firma beschäftigen musste.

Er lernte, wie Buchhaltung bzw. Marketing funktioniert, beschäftigte sich mit dem Thema Mitarbeiterführung und wurde Ausbilder für Bürokaufleute. Markus gründete auf 1500 qm eine Produktionsstätte und Schreinerei für Inneneinrichtungen. Sein Aufgabenschwerpunkt war der Vertrieb. Nach einiger Zeit, tauschte er wieder Telefon und Auto gegen Zeichentisch und Kamera.

Stationen wie Niederlagen, Krankheit, Verluste und Fehlschläge sind ebenso wichtige Aspekte in seinem Leben wie Freundschaften, Liebe, Erfolge und leidenschaftlicher Tatendrang.

Viele Jahre stellte Markus Holzböden, Wandgestaltungen, Türen und Treppen her. Er erweiterte sein Repertoire, unter seiner eigenen Marke MAPAWLO, mit einer Möbelserie von luxuriösen Küchen, Tischen, Stühlen und alles, was seine Kunden für ein schönes Zuhause sonst noch benötigen. Später vergrößerte er seine Produktpalette mit Kunstgegenständen wie Skulpturen, Gemälde und Fotografien.

Rückblickend landete Markus über vielen Umwegen und an einigen Hindernissen vorbei, wieder bei seinem Ursprung und macht das, was er immer wollte. Er komme mit Leidenschaft seinem Herzenswunsch nach und mittlerweile ist er Designer, Fotograf, Maler, Bildhauer, Schriftsteller, Künstler, Blockflötenspieler und noch so einiges mehr!

Seine Hauptaufgabe jedoch ist: „Ich sehe die Welt mit meinen Augen“.

 

MARKUS PAWLOWSKI
DESIGNER & PHOTOGRAPHER

ATELIER DÜSSELDORF
BRUNNENSTRASSE 27
40223 DÜSSELDORF

Fon +49 (0) 211/876645-00
Fax +49 (0) 211/876645-01
Email: markus-pawlowski@mapawlo.de

Internet: www.mapawlo.de

Über den Autor

Nancy Schmidt

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