The Velvet Underground

Die Philharmonie von Paris ehrt jetzt noch bis zum 21. August 2016 in der 221 avenue Jean Jaurès – 75019 Paris das berühmte, von Lou Reed und John Cale gegründete amerikanische Ensemble.

Eine experimentelle Rockband die In New York im Jahr 1965 gegründet wurde auch bekannt dafür, gegen alle Regeln zu verstoßen und mit allen populären Musikrichtungen zu brechen, trennte sich nach ca. fünf Jahren. Es war eine kurze und fragile Existenz da der Erfolg ausblieb.

Jedoch haben sie in der Geschichte der Musik und Kunst ihre Spuren hinterlassen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte The Velvet Underground sich zum Maßstab für modernen Rock, zum Vorbild für neue Musikrichtungen, als auch als inspirationsquelle für Mode, Fotografie, Literatur und der bildenten Kunst

In der Ausstellung wird die ungewöhnliche Karriere der Band anhand Fernsehproduktionen, Fotos, Kurzfilmen, sowie zeitgenössischen Kunstwerken gezeigt. Eine vielzahl von materialeien wurde durch die Kuratoren der ausstellung zusammengestellt dabei sind auch Raritäten wie den erst 2006 entdeckten Film, den Andy Warhol bei einem Velvet Underground Konzert in Boston gedreht hatte.

Materialien eines legendären Konzerts von 1966 bei der New Yorker Gesellschaft für Psychiatrie. Einzigartig machten jedoch nicht die vielen Geschichten und Dokumente über The Velvet Underground sondern das es den Kuratoren gelungen ist ohne Nostalgie und Fankitsch die Geschichte einer Band zu erzählen. Denn sie haben nicht nur die musik sondern auch die Kunst, Popkultur und sogar Politik entscheidend geprägt hat.

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