BEAUTY

Vorsicht bei Pigmentflecken!

verfasst von Peter Dumont

Mit Hyperpigmentierung haben viele Frauen zu kämpfen: Bei rund 30 Prozent aller Über-40-Jährigen und bereits mehr als 80 Prozent aller Frauen über 50 Jahre finden sich die lästigen Flecken an den Händen, am Hals oder am Dekolleté. Verursacher kann zu viel Sonne sein, weshalb gearde jetzt im Sommer auf den richtigen Sonnenschutz und die richtige Pflege zu achten ist. Ebenso können Arzneimittel wie Antibiotika die unschönen Flecken hervorrufen. Begünstigt wird die Bildung von Chloasma, wie Ärzte diese Hautstörung bezeichnen, aber auch durch hormonelle Veränderungen, etwa durch die Wechseljahre, die Schwangerschaft oder die Pille. Was sind die Hintergründe und die Behandlungsmöglichkeiten?

Pigmentzellen haben eigentlich eine sehr wichtige Aufgabe: Sie schützen die Haut vor den UV-Strahlen, indem sie den Farbstoff Melanin bilden. Das bedeutet: Die Haut wird braun, um sich gegen Sonnenstrahlen zu wehren. Bekommt der Körper aber zu viel Sonne ab, werden nicht nur einige Pigmente zerstört, durch das Enzym Tyrosinase sammeln sich an manchen Stellen zu viele Pigmente an, die wiederum an die Oberfläche der Haut transportiert werden und somit als Pigmentflecken sichtbar werden. Und schon ist eine Pigmentstörung entstanden – leider allzu oft an gut sichtbaren Stellen.

Pigmentflecken entfernen

Hautärzte, Kosmetikerinnen und die Hersteller von Pflegeprodukten haben aber glücklicherweise Techniken und Wirkstoffe, um diese unschönen Flecken zu bekämpfen oder auch unsichtbar zu machen. Heute beleuchten wir besonders die Möglichkeiten, die sich durch den Einsatz von Lasern zum Behandeln von Pigmentflecken eröffnen. Beim nächsten Artikel zum Thema Pigmentflecken werden wir dann Peelings in den Vordergrund stellen.

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Laser zerschießt Pigmentflecken

Zu den effektivsten und erfolgreichsten Methoden gehört das Lasern. Hierbei wird Licht gebündelt und mit einer Temperatur von bis zu 100 Grad auf die Hautverfärbung geschossen. Das klingt zwar etwas gefährlich, doch diese Methode ist weitgehend schmerzlos. Die Laserenergie sprengt nur die unliebsame Pigmentansammlung bzw. Pigmentflecken auseinander, das umliegende Gewebe und die Haut wird nicht geschädigt. Nach der Behandlung kann sich etwas Schorf auf der Haut bilden. Dabei handelt es sich um das zerstörte Gewebe, das durch die Haut „geschleust“ und anschließend verschlossen wird. Die Kruste darf nicht abgekratzt werden, um eine Narbenbildung zu verhindern.

Hautveränderungen durch Spezialisten abklären

„Bevor es zu einem Lasereingriff kommt, sollte sich aber unbedingt ein Spezialist die Hautveränderung genauer ansehen“, erklärt der Dermatologe Dr. med. Oliver Barsom, der in Baden-Baden als Facharzt für Dermatologie tätig ist. „Nur wenn der Fleck gutartig ist, darf der Laser zum Einsatz kommen.“

Wichtig ist zudem, dass der Arzt Erfahrungen mit dieser Methode gesammelt hat. Denn die richtige Dosierung der Laserenergie ist für den langfristigen Erfolg relevant: Wird ein Pigmentfleck mit zu wenig Energie gelasert, ist er bald wieder zurück. Wird zu viel Energie verwendet, könnten Verbrennungen und damit auch Narben entstehen.

Laserbehandlung wann?

Eine Laserbehandlung gegen Pigmentflecken sollte optimalerweise im Herbst oder Winter durchgeführt werden, weil hier die Sonneneinwirkung nicht so hoch ist. Also ist jetzt die optimale Zeit, mit Vorbereitung eine solche Behandlung zu planen. Und natürlich parallel den Sonnenschutz aktuell nicht vergessen! Damit die Haut dauerhaft von Pigmentflecken verschont bleibt, sollte man nach einer Laserbehandlung die Sonne zunächst einmal möglichst meiden und sich täglich mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor – mindestens 40 – eincremen.

Und so können Sie viel tun gegen die unerwünschten Flecken – denn was beim Dalmatiner Teil des typisch-gefleckten, schönen Erscheinungsbildes ist, will nicht jedermann bzw. jede Frau auf der Haut haben. Lesen Sie also beim nächsten BeautyZoom Artikel mehr über weitere Behandlungsmöglichkeiten von Pigmentflecken.

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Peter Dumont

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